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Bundesparteitag der SPD in Dresden

Bundespolitik

Am vergangenen Wochenende war ich auf dem Bundesparteitag der SPD in Dresden. Wir haben uns dort über drei Tage mit dem schlechten Ergebnis der Bundestagswahl im September auseinander gesetzt und offen und fair darüber diskutiert, was in der Vergangenheit gut und was schlecht war. Dabei haben wir auch nicht mit Selbstkritik gespart. Die Stimmung war dennoch positiv, denn der Blick ist fest in die Zukunft gerichtet. Diese Stimmung drückte sich auch in der Rede des neuen SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel aus, die Sie unter diesem Link gerne nachlesen können.

Ich glaube, Dresden war ein richtiger Aufbruch, nun gilt es, das einzulösen, was wir gemeinsam beschlossen haben. Die SPD als Politikwerkstatt – das wollen wir in Zukunft sein.

Am Rande des Parteitages gab es eine große Ausstellung von Unternehmen, Verbänden und Vereinen und die Bewerber um den Wilhelm-Dröscher Preis stellten ihre Projekte vor. Diesen Preis verleiht die SPD bereits seit 1982, um besonderes gesellschaftliches Engagement zu würdigen. 39 Projekte und Initiativen stellten sich dieses Mal unter dem Motto "Für eine starke Demokratie" vor. Gewonnen hat ein HipHop-Schulprojekt um den Projektleiter „Bickmack“. Der Auftritt der Gruppe war wirklich klasse und der Erfolg des Projekts ist beeindruckend. Die Begeisterung der Jugendlichen war richtig ansteckend und sie waren stolz auf das, was sie durch das Gewaltpräventionsprojekt gelernt haben. Ein tolles Projekt, was Nachahmer sucht!

Ein weiteres tolles Projekt stellten die Jusos Hamburg Mitte vor: Die Initiative „ Aktion Rote Hand“ richtet sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Anfang 2009 haben die Jusos einen Monat lang an den weiterführenden Schulen im Bezirk Hamburg- Mitte SchülerInnen auf die Not der Kindersoldaten aufmerksam gemacht, informiert und über 1.000 rote Handabdrücke, das international verwandte Symbol gegen den Einsatz von Kindersoldaten, gesammelt. Sie wurden dafür mit dem 3. Platz ausgezeichnet – und haben auch auf dem Parteitag weiter fleißig gesammelt, wie man auf dem Foto sehen kann.

Als frisch gewählte Kuratoriumsvorsitzende des Deutschen Behindertensportverbands habe ich natürlich auch den Stand des DBS besucht. Dort traf ich (v.l.n.r.) Franz Josef Antwerpes (ehemaliger Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Köln), die Deutsche Meisterin im Biathlon Vivian Hösch,
Friedhelm Julius Beucher (Präsident des DBS) und den sportpolitischen Sprecher der SPD, Manfred Schaub.