
Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen im Jahr 2010 Foto: Guy Gorek / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Die Bundesumweltminsterin Barbara Hendricks bewertet in einem Brief vom 15. Dezember 2015 an alle Mitglieder der Fraktionen von CDU/CSU und SPD das Ergebnis der Pariser Klimaschutzkonferenz als "Beginn einer neuen Ära" und ergänzt: "Erstmals haben sich alle Staaten zu ihrer Verantwortung bekannt und konkrete Verpflichtungen zu Klimaschutzmaßnahmen übernommen." Das habe ihre Erwartungen deutlich übertroffen. Die Erwärmung der Atmosphäre auf 2 Grad zu begrenzen, sei völkerrechtlich verbindlich verankert worden und zwar durch konkrete Handlungsanweisungen. Das bedeute im Klartext: "Die gesamte Weltgemeinschaft hat den Abschied von fossilen Energien beschlossen!"
Die historische Bedeutung dieses Beschlusses kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Investitionsentscheidungen von Staaten und privaten Organisationen werden sich daran orientieren. Die Bundesregierung werde, so Barbara Hendricks, noch vor der Sommerpause 2016 den Klimaschutzplan 2050 im Kabinett beschließen, "der einen klaren Pfad zum Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter in Deutschland zeichnen wird".




