
Wer wissen will, woran man Rechtsextreme im Internet oder im Sportverein erkennen kann, oder wie sie mit Musik das Interesse der Jugendlichen wecken, erfährt in der Broschüre der SPD-Fraktion darüber viele Details. Oft genug ist nicht auf Anhieb zu erkennen, ob ein bestimmtes Outfit eine neue Jugendmode darstellt oder mehr oder weniger offen rechtsextreme Gesinnung ausdrückt. Wer sich gegen Rechtsextreme engagieren will, sollte sich auskennen. Diese Broschüre hilft dabei ganz konkret.
Sönke Rix, der Sprecher der Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus" der SPD-Bundestagsfraktion benennt im Vorwort der 56 Seiten umfassenden Broschüre das Ziel: "Die Bekämpfung des Rechtsextremismus in all seinen Ausprägungen – Neonazismus, Rassismus, und Antisemitismus – ist uns ein zentrales Anliegen. …Ziel dabei ist die Stärkung einer demokratischen Kultur und des zivilgesellschaftlichen Engagements sowie die Forderung von Toleranz und Empathie vor allem bei jungen Menschen in strukturschwachen Regionen. Gerade in diesen Regionen ist es der Neonaziszene gelungen, über den Vertrieb von Hassmusik und rechtsaffinen Kleidungsmarken oder Nazi-Konzerten eine führende Position im soziokulturellen Bereich aufzubauen. … Demokratie ist nicht wehrlos, und gewalttätige Nationalisten und menschenfeindliche Ideologen dürfen friedliches Zusammenleben in Deutschland nicht stören. Deshalb setzen wir uns entschieden dafür ein, dass die begonnenen Projekte gegen Rechts dauerhaft fortgeführt und verlässlich finanziert werden. … Staat und Gesellschaft müssen ein klares Zeichen setzen: Rechtsextreme, Rassisten und verfassungsfeindliche Parteien haben in einem demokratischen Deutschland keinen Platz."
Die Broschüre kann man als PDF hier herunterladen.
Wer sie gedruckt haben möchte kann sie hier bestellen.