Eine aktuelle Studie von ver.di macht wieder einmal deutlich: Es gibt sehr gute Gründe für einen gesetzlichen Mindestlohn. Allein in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg würde ein Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde eine zusätzliche Kaufkraft von 78 Millionen Euro schaffen, auf ganz Deutschland gerechnet sind es gut 19 Mrd. Euro pro Jahr. "Heute geht es nicht mehr um die Einführung des Acht-Stunden Tages, den Sozialdemokraten durchgesetzt haben - heute geht es um die Frage, wie viel ist uns Arbeit wert", kommentiert Brigitte Zypries (SPD) die Studie.
Studie zeigt: Mindestlohn schafft Kaufkraft - Fast 80 Millionen Euro in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg möglich!
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Fast sieben Millionen Menschen in Deutschland verdienten heute unter 8,50 Euro, in Ostdeutschland sind mit 32,2 % fast ein Drittel der Beschäftigen betroffen. "Die Zahlen zeigen: Wir brauchen den gesetzlichen Mindestlohn. Er ist sozial gerecht, denn er schützt Menschen vor Hungerlöhnen und sorgt dafür, dass sie von ihrer Arbeit leben können. Und er ist auch ökonomisch sinnvoll: Der Mindestlohn ist ein eigenständiges Konjunkturprogramm, das mit der Stärkung der Binnenkaufkraft das derzeit eher mäßige Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik anschieben kann", erläutert Brigitte Zypries weiter. "Deshalb ist es gut und richtig, dass die SPD nach der Wahl einen Mindestlohn von 8,50 Euro gesetzlich verankern will."




