Zum internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November erinnert die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries (SPD) an die Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1989. Die Abgeordnete diskutiert am Freitag, 18. November 2011, mit Schülerinnen und Schülern einer vierten Klasse der Schule am Pfaffenberg in Nieder-Ramstadt über die Rechte von Kindern.
Brigitte Zypries erinnert an UN-Kinderrechtskonvention
Allgemein
„Kinder haben nicht nur Pflichten, sondern auch eine Menge Rechte“, so Zypries. „Jedes Kind hat ein Recht auf Fürsorge, auf Ernährung und auf Schulbildung und muss vor Gewalt, Misshandlungen und Ausbeutung geschützt werden. Wir müssen aber leider zur Kenntnis nehmen, dass zwischen der formellen Anerkennung der Kinderrechte und ihrer Verwirklichung eine tiefe Kluft ist. Nicht nur in ärmeren Ländern oder Kriegsgebieten haben Kinder nicht ausreichend zu essen oder erleben Misshandlungen. Es muss auch eine Verpflichtung sein, der Verletzung von Kinderrechten immer wieder zu begegnen und Kinder zu schützen.
Oft sind Familien auch überfordert. Unser Staat unterstützt deshalb Kinder und Eltern mit professionellen Hilfsangeboten.“ Die UN-Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Ihr sind mehr Staaten beigetreten als allen anderen UN-Konventionen.




