Brigitte Zypries und Marcel Ocker (Foto:Christina Reith) Es ist gute Tradition, dass Aktive des Technischen Hilfswerks (THW) aus ganz Deutschland jedes Jahr unter dem Motto "MdB trifft THW" ihre Arbeit im Deutschen Bundestag vorstellen. Rund 200 Bundestagsabgeordnete informierten sich vergangenen Dienstag ausführlich über die Arbeit der Katastrophenschützer, erfahrene THW-Helferinnen und Helfer standen ihnen dabei zur Seite und präsentierten im Regierungsviertel THW-Einsatzfahrzeuge und Geräte.
"Diese Aktion ist immer eine gute Gelegenheit, sich bei den zahlreichen Haupt- und Ehrenamtlichen des THW für ihre wichtige Arbeit zu bedanken. Gleichzeitig kann ich mich über neue Anforderungen an die Bevölkerungsschutzorganisation informieren", teilte die SPD-Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries nach dem Treffen mit. "Ganz konkret interessiert mich die Arbeit des THW in Darmstadt und der Neubau der Geschäftsstelle. Daher nutzte ich die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Geschäftsführer des THW Darmstadt, Marcel Ocker, und dem hessischen Landesbeauftragten, Werner Vogt, die mir über die aktuellen Herausforderungen durch den Wegfall der Wehrpflicht berichteten. In vielen Ortsverbänden ist spürbar, dass sich weniger junge Leute für einen - jetzt freiwilligen - Dienst beim THW interessieren. Wir waren uns einige, dass nur eine gute und langfristige Jugendarbeit an dieser Stelle helfen kann."
Rund 80.000 Ehrenamtliche sind in ganz Deutschland für das THW im Einsatz. Das THW leistet in Deutschland und in der ganzen Welt eine wichtige Unterstützung im Katastrophenfall, beispielsweise nach der Atomkatastrophe in Japan und aktuelle bei der Bekämpfung der Hungerkatastrophe im Sudan.