Die Zwischennutzung des Areals der ehemaligen US-amerikanischen Kasernen in Darmstadt scheitert derzeit offenbar an der grün-schwarzen Koalition. Zu diesem Ergebnis kommt Brigitte Zypries nach einem Gespräch mit dem Sprecher des Vorstands der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), Jürgen Gehb. „Mit einer einfachen Duldung könnte die Stadt den Weg frei machen für die Zwischennutzung der Gebäude z. B. als Studentenwohnungen. Warum dies nicht geschieht, ist undurchsichtig“, stellt Brigitte Zypries fest. „Rechtlich wenigstens steht einer Duldung nichts im Weg.“
Nutzung von Kasernen als Studenten-Wohnungen scheitert offenbar an grün-schwarzem Magistrat
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Die BIMA hat signalisiert, dass sie sich an städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen beteiligen würde und ist zu weiteren Gesprächen mit der Stadt bereit. Die BIMA hat Brigitte Zypries bestätigt, dass man dem Studentenwerk in Darmstadt erneut Wohnungen in der Jefferson-Wohnsiedlung für 2 €/m²/mtl. und in der Lincoln-Siedlung für 3 €/m²/mtl. angeboten hat. „Wenn die Stadt dieses Angebot nicht annimmt, muss sie zumindest erklären, warum. In dem Prozess fehlt es an der erforderlichen Transparenz“, sagte Brigitte Zypries.
Pressemitteilung von Brigitte Zypries vom 17.4.2013
Berichte im Darmstädter Echo vom 17.4.2013:
Zypries und Lindscheid zur Frage der Kasernen-Zwischennutzung




