Die Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt, die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt und die Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt werden durch das von der Bundesagentur für Arbeit und dem Europäischen Sozialfond (ESF) geförderte Programm zur Berufseinstiegsbegleitung gefördert. Das Programm bietet insbesondere leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern individuelle Unterstützung beim Übergang von allgemeinbildenden Schulen in eine berufliche Ausbildung. "Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten in der Schule, stolpern beim Start ins Berufsleben. Ich freue mich, dass drei
Schulen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg zur Auswahl gehören und diese Schülerinnen und Schüler jetzt noch bessere Unterstützung beim Start in den Beruf erhalten", erklärt Brigitte Zypries.
Ziel des Programms ist ein erfolgreicher Einstieg junger Menschen in das Berufsleben. Berufseinstiegsbegleiter motivieren die Schülerinnen und Schüler und unterstützen sie dabei, den Schulabschluss zu bestehen, ein Berufsziel zu finden oder sich erfolgreich für ein Praktikum oder eine Ausbildung zu bewerben. Durch die Betreuung auch während der ersten sechs Monate der Ausbildung wird auch die Abbruchquote verringert.
Insgesamt stehen für die Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung bis 2018/2019 Haushaltsmittel in Höhe von 1,06 Mrd. Euro zur Verfügung - jeweils 530 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit. Mit diesem Betrag können rund 115.000 Jugendliche an mehr als 2.500 Schulen gefördert werden. Die Maßnahmen werden voraussichtlich Mitte März starten.