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Brigitte Zypries - Bundestagsabgeordnete für Darmstadt-Dieburg

Steinmeier: CETA gibt uns die Chance, Standards zu setzen. Wir sollten sie nutzen!

Bundespolitik


Foto: Thomas Köhler/photothek.net

In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau vom 9.9.2016 plädiert Außenminister Frank-Walter Steinmeier für die Zustimmung zum Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA). Immer mehr Menschen fänden sich wegen der wachsenden Unübersichtlichkeit der Verhältnisse in einer komplexen und vernetzten Welt nicht mehr zurecht. Sie vertrauten den einfachen Antworten der Populisten, die darauf hinausliefen: Abschottung ist die beste Lösung.
"Aber durch einfache Antworten wird die Welt nicht weniger kompliziert", schreibt er. "In Wirklichkeit sind die ganz einfachen Antworten in der Regel keine, die tragen. Im Gegenteil!" Stattdessen sollten wir den vielleicht steinigeren, aber erfolgversprechenderen Weg gehen, die Freiheit und Offenheit zu verteidigen und die Globalisierung gerecht und nachhaltig zu gestalten.
Auch bei der Diskussion um CETA begegne uns die "Sehnsucht nach Abgrenzung", was mit Blick

auf die positiven, auf dem Export beruhenden Wirtschaftsdaten in Deutschland verwundere. "Internationale Zusammenarbeit, wirtschaftliche Verflechtung und offene Märkte haben uns großen Wohlstand beschert", betont er. Wir sollten deshalb jede Möglichkeit nutzen, den Freihandel in unserem Sinne und nach unseren Werten auszugestalten. CETA biete dazu eine Gelegenheit, da es "wahrscheinlich das beste und fortschrittlichste Handelsabkommen, das die EU jemals ausgehandelt hat", sei. Wenn CETA gelinge, hätten wir die Chance, Rahmenbedingungen für fairen Handel festzusetzen.

 

 
 


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