Familienarbeitszeit: Zeit für Kinder und Zeit für die Pflege von Angehörigen

Bundespolitik

Wer sich mehr Zeit für die Familie nehmen will oder muss, dem bleibt meist nur, weniger zu arbeiten. Dann reicht aber das Familieneinkommen nicht mehr.
Um den Spagat zwischen Arbeit und Familie besser bewerkstelligen zu können, plant Familienministerin Manuela Schwesig eine Familienarbeitszeit für Kinder und für die Pflege von Angehörigen mit einem Familiengeld. Damit will sie Müttern und Vätern erleichtern, ihre Kinder beim Großwerden zu begleiten und, wenn es erforderlich ist, die eigenen Eltern zu pflegen. Viele Väter stecken in einem Vollzeit-Job plus Überstunden und schaffen es nicht, sich die Zeit zu nehmen, die sie sich für ihre Familien wünschen. Und viele Mütter würden gerne mehr arbeiten und

ihre Chancen im Berufsleben ergreifen, kommen aber aus der "Teilzeit-Falle" nicht raus. Das soll sich ändern.
Frisch gebackene Eltern, die weniger als Vollzeit arbeiten, erhalten als Ausgleich ein staatliches Familiengeld. Eltern, die beide ihre Wochenarbeitszeit auf 26 bis 36 Stunden verringern, sollen bis zu zwei Jahre lang 300 Euro im Monat erhalten – also 150 Euro für die Mutter und 150 Euro für den Vater.
Das Familiengeld sollen auch Allein- und Getrennterziehende erhalten. Für Selbständige und Freiberufler, bei denen die Wochenarbeitszeit nicht so einfach nachzuweisen ist wie bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, soll wie beim Elterngeld, das auch Selbständigen zusteht, verfahren werden.

Müssen Angehörige gepflegt werden, leisten vor allem Ehefrauen, Töchter und Schwiegertöchter sehr viel. Sie reduzieren dafür ihre Arbeitszeit oder nehmen eine berufliche Auszeit. Die SPD will dafür sorgen, dass sie für die Pflege das Familiengeld erhalten.
Wer Arbeitszeit reduziert und zwischen 26 und 36 Stunden arbeitet, erhält 150 Euro monatlich für bis zu 24 Monate. Zwei Angehörige können dies in Anspruch nehmen.

Die SPD will das neue Angebot für Familien nach der Bundestagswahl verwirklichen.

Mehr Informationen: https://www.spd.de/standpunkte/wir-machen-familien-stark/familienarbeitszeit/

 
 

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